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Fragen & Antworten

  • Wozu dient die ärztliche Untersuchung meines Kindes vor der Aufnahme in den "Kinderwald"?
    Jedes Kind muss vor der Aufnahme in den Waldkindergarten ärztlich untersucht werden. Eine Bescheinigung über die Untersuchung muss bei der Aufnahme vorliegen. Für die Aufnahme in den Waldkindergarten gibt es keine einheitliche Impfempfehlung. Wir empfehlen eine Tetanusimpfung. Weiterhin wird empfohlen, sich hierfür durch einen Haus – oder Kinderarzt beraten zu lassen.
  • Wie erfolgt die Aufnahme meines Kindes in den Waldkindergarten "Kinderwald"?
    Die Aufnahme des Kindes wird rechtsgültig, nach Unterzeichnung des Vertrages über die Aufnahme und Betreuung und des Erklärungsnachweises, sowie der Vorlage des ärztlichen Untersuchungsberichtes (bis spätestens 14 Tage vor dem Aufnahmetag).
    Die Erziehungsberechtigten verpflichten sich, Änderungen der Anschrift, der Telefonnummer oder der Personensorge unverzüglich mitzuteilen. Dadurch sind sie bei plötzlicher Krankheit des Kindes oder in anderen Notfällen immer erreichbar. Im Waldkindergarten „Kinderwald“ werden Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Beginn der Schulpflicht aufgenommen, soweit Plätze vorhanden sind. Ausnahmen werden im Einzelfall durch das Fachpersonal entschieden. Das Angebot des Waldkindergartens unterliegt den Ausführungen des gültigen Kindergartengesetzes sowie den geltenden Bestimmungen und Richtlinien. Die spezifischen Aufgaben und Ziele des Waldkindergartens sind in der Konzeption ausführlich behandelt. Kinder mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen, können die Einrichtung besuchen, wenn ihren besonderen Bedürfnissen innerhalb der Rahmenbedingungen der Einrichtung Rechnung getragen werden kann. Im beiderseitigem Interesse erfolgt die Aufnahme für die ersten beiden Monate auf Probe. Während dieser Zeit kann die Vereinbarung jederzeit von beiden Seiten gelöst werden.
  • Wie melde ich mein Kind an?
  • Welche Ausrüstung wird benötigt bzw. verwendet?
    Die Erzieher haben folgende Ausrüstungsgegenstände stets dabei:

    • 1. Hilfe Kasten
    • Handy
    • Wasserkanister
    • Lavaerde zum Händewaschen
    • verschiedene Werkzeuge
    • Becherlupen
    • Bestimmungsbücher
    • Klappspaten
    • Toilettenpapier

    Die Kinder haben einen kleinen, wasserdichten Rucksack, in dem sie folgendes von zu Hause mitbringen:

    • Brotdose mit ausreichend Vesper
    • Trinkflasche mit Tee oder Wasser
    • Taschentücher
    • Der wichtigste Teil der Ausrüstung ist für die Kinder jedoch die Kleidung.

    Ein 7,20m langer und 2,30m breiter Bauwagen und ein zwei auf drei Meter großer Anbau dient als Unterschlupf bei extremer Witterung, Raum für spezielle Angebote und Lagerungsmöglichkeit. Im Bauwagen werden Materialien aufbewahrt, die nicht ständig gebraucht werden:

    • Werkzeuge
    • Seile
    • Blätter, Stifte, sonstige Bastelmaterialien
    • Wechselwäsche
  • Wie hoch sind die zu errichtenden Elternbeiträge?
    Für den Besuch der Einrichtung wird ein Elternbeitrag erhoben.

    • Für die Beiträge ist eine Abbuchungsermächtigung zu erteilen.
    • Die Beiträge werden jeweils am Beginn des Monats abgebucht.
    • Eine Änderung des Elternbeitrages durch den Träger bleibt vorbehalten.
    • Der Elternbeitrag beträgt 110 € pro Monat.

    Der Elternbeitrag ist eine Beteiligung an den gesamten Betriebskosten der Einrichtung und ist deshalb auch während der Ferien, bei vorübergehender Schließung, bei längerem Fehlen des Kindes und bis zur Wirksamkeit der Kündigung zu zahlen.
    Für Schulanfänger ist der letzte Elternbeitrag der Monat August.
  • Welche Gefahren lauern im Wald und wie wird mit ihnen umgegangen?
    Zecken und Fuchsbandwurm

    Eltern, die sich für den Waldkindergarten interessieren, werden sich mit dem Thema Zecken und auch mit dem Fuchsbandwurm auseinandersetzen müssen. Informationen speziell zum Thema Zecken und Fuchsbandwurm werden vom Träger des Waldkindergartens zur Verfügung gestellt. Es wird empfohlen sich von einem Haus- oder Kinderarzt beraten zu lassen.

    Forstliche Gefahren

    Es besteht keine über die üblichen Bestimmungen hinausgehende Sorgfaltspflicht des Forstamtes und der zuständigen Förster. Grundsätzlich können also Gefahren von herabfallenden Ästen, umfallenden Bäumen, Holzstapeln, Hochsitzen ausgehen. Auf die obigen Gefahren wird ausdrücklich hingewiesen, da hierfür im Rahmen des Betreuungsvertrages keinerlei Haftung übernommen werden kann. Die Eltern müssen sich dieser Risiken bewusst sein. Mit Ihrer Unterschrift erklären sie ausdrücklich davon Kenntnis genommen zu haben.
  • Welche Gruppengröße hat der Waldkindergarten "Kinderwald"?
    20 Kinder können den „Kinderwald“ besuchen.
  • Was ist an Organisatorischem zu beachten?
    Eine gute Organisation ist im Waldkindergarten, vor allem aufgrund der besonderen Umstände, unabdingbar. Ein regelmäßiger Austausch ermöglicht einen reibungslosen Ablauf und verhindert Missverständnisse. Wenn Verein, Erzieher und Eltern Hand in Hand „zusammenarbeiten“ kann der große und wichtige Punkt der Organisation mit relativ wenig Aufwand bewältigt werden und sogar Spaß bereiten.
  • Welches Personal betreut meine Kinder im "Kinderwald"?
    Die Gruppe wird von drei staatlich anerkannten Erziehern betreut, die sich sehr differenziert mit den theoretischen Hintergründen der Wald,- und Naturpädagogik beschäftigt haben. Praktische Erfahrungen sammelten sie in verschiedenen Praktika und Fortbildungen. Zusätzlich absolviert eine Praktikantin der Fachschule für Sozialpädagogik ihr Anerkennungsjahr.
  • Welche Regeln müssen die Kinder im Wald beachten?
    Gemeinsam mit den Kindern werden in den Kinderkonferenzen die Regeln festgelegt, die im Wald zu beachten sind. Folgende Regeln werden wir mit den Kindern erarbeiten:

    • kein Müll im Wald liegen lassen
    • keine Beeren oder Pilze essen
    • keinen unnötigen Lärm machen
    • andere Kinder nicht mit Erde, Steinen, o.ä. bewerfen
    • nicht mit Stöcken kämpfen
    • mit Tieren behutsam umgehen
    • auf Pflanzen achten
  • Welche Leistungen umfasst die Versicherung meines Kindes?
    Die Kinder sind während des Aufenthaltes im Kindergarten sowie auf dem direkten Weg zum und vom Kindergarten, und bei allen Ausflügen unfallversichert. Alle Unfälle, die auf dem Hin- oder Heimweg vom Kindergarten eintreten, sind der Einrichtung unverzüglich zu melden. Für den Verlust, die Beschädigung und die Verwechslung der Garderobe und anderer Gegenstände wird keine Haftung übernommen. Für Schäden, die ein Kind einem Dritten zufügt, haften unter Umständen die Erziehungsberechtigten. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung wird empfohlen.
  • Werden Die Kinder häufiger krank?
    Das Immunsystem und die motorische Entwicklung werden durch die frische und gesunde Luft und ausreichende Bewegung positiv gefördert, wir bezeichnen den Wald als „therapeutisches Milieu“.
  • Haben Waldkindergartenkinder mehr Schwierigkeiten im ersten Schuljahr? *
    • Lehrer/innen der ersten Schuljahre schätzen die durchschnittlichen Leistungen der “Waldkinder” in allen Lern- und Verhaltensweisen besser ein, als den Durchschnitt der Klasse
    • Leistungen heben sich deutlich in den 3 zentralen Lernbereichen ab (Sachunterricht, Lesen, Mathematik)
    • Waldkindergartenkinder können sich lt. Lehrer besser konzentrieren

    * Peter Häfner, Studie der Universität Heidelberg – Natur- und Waldkindergärten in Deutschland: eine Alternative zum Regelkindergarten in der vorschulischen Erziehung.
  • Ihre Frage ist nicht dabei?

Schnuppertag

Besuchen Sie uns mit Ihrem Kind und schnuppern in den Waldkindergarten "Kinderwald".

Jeden Mittwoch dürfen Sie gerne zu unseren
Öffnungszeiten zu uns kommen.

Bitte melden Sie sich hierzu vorher bei uns an:

Telefon: 09349/929837
E-Mail:
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